Beispielgeräte; keine gemeinsame Rangliste der Flugtauglichkeit| Gerät | Takt / Zyklus | Veränderlicher Speicher | Beispiel einer Addition |
| AGC Block II | 1,024 MHz abgeleiteter Takt; 2,048 MHz Quarz | 2 048 × 16 Bit = 4 096 Byte einschließlich Parität | 23,4 µs; rechnerisch etwa 43 000/s |
| IBM 360/75J im RTCC | 195 ns Rechnerzyklus im NASA-Bericht; Kehrwert etwa 5,13 MHz | 1 048 576 Byte Hauptspeicher je Rechner; zusätzlicher Großkernspeicher separat | Im Bericht durchschnittlich 700 ns; rechnerisch etwa 1,4 Millionen/s |
| HP-35 (1972) | etwa 200 kHz Bit-Takt | Sieben interne 56-Bit-Register = 49 Byte; kein frei adressierbarer RAM wie beim AGC | Typisch 60 ms; rechnerisch etwa 17/s |
| Smartphone: Fairphone 5, 8-GB-Variante | QCM6490: schnellster CPU-Kern bis 2,7 GHz | 8 GB laut Hersteller; für die Grafik 8 Milliarden Byte angesetzt | Kein gemeinsamer Benchmark mit den historischen Geräten; deshalb kein erfundener Zahlenwert |
Die Additionsraten sind Kehrwerte dokumentierter Einzellaufzeiten, keine gemessenen Anwendungs-Benchmarks. AGC-Festkomma, IBM-Rechenoperation und die dezimale Taschenrechnerfunktion haben unterschiedliche Zahlenformate und Genauigkeit. Aus ihren Abständen folgt kein allgemeiner Geschwindigkeitsfaktor. Auch Takte haben je nach Architektur eine andere Bedeutung; moderne Kerne können mehrere Befehle überlappend bearbeiten. [2, 4, 5, 7]
Ein AGC-Wort hat 15 Informationsbits einschließlich Vorzeichen und ein Paritätsbit zur Fehlerprüfung. Die oft genannten „4 KB RAM“ zählen dieses Prüfbit mit; reine Informationskapazität: 3 840 Byte. Die 36 864 festen Wörter entsprechen einschließlich Parität 73 728 Byte. Fester Programmspeicher und veränderlicher Arbeitsspeicher erfüllen verschiedene Aufgaben. Die Grafik zeigt beim HP-35 alle sieben Rechenregister, nicht nur das für Nutzer sichtbare Speicherregister. [1, 5]
Die Smartphone-Zeile ist ein benanntes modernes Beispiel, keine Aussage über jedes heutige Telefon. Für den HP-35 ist der Bit-Takt aus einer technischen Hardware-Rekonstruktion ergänzt; der zeitgenössische HP-Bericht belegt Register und Funktionslaufzeiten. [5–7]